Sollten einmal durch Feuer, Sturm und Hagel oder durch Leitungswasser Schäden an Ihrem Haus oder den Möbeln und Gegenständen im Wohnraum entstehen, können hohe Kosten anfallen, die Sie alleine tragen müssen, wenn Sie keine Gebäudeversicherung abgeschlossen haben. Die Gebäudeversicherung kann Ihre Kosten deutlich senken und dabei die Reparaturkosten ganz übernehmen, die durch Unwetter oder andere Beschädigungen anfallen. Etwa 75 % der deutschen Haushalte haben eine Gebäudeversicherung abgeschlossen. Damit schützen Sie sich nicht nur vor Naturkatastrophen und Unwetter ab, sondern auch vor Einbrüchen, die in der Regel häufiger vorkommen. Wird einmal in Ihre Wohnung eingebrochen und wertvolle Gegenstände entwendet, dann kann nur Ihre Versicherung den Schaden begrenzen und für den Schadensersatz aufkommen.
Die Bauherren-Haftpflichtversicherung ist eine Art der Gebäudeversicherung, die vor dem Beginn eines Neubaus oder in der Bauphase zum Einsatz kommt und das noch zu entstehende Gebäude absichert. Diese Versicherungsart wird häufig bereits mit der Baufinanzierung abgeschlossen.
Für alle Hausbesitzer ist die Gebäudeversicherungen sehr wichtig, denn nur so kann das Eigentum auch versichert werden. Dann, wenn ein Feuer, ein Sturm oder Wasser das Gebäude beschädigen, dann ist die Gebäudeversicherungen dafür da, dass der Eigentümer diesen Schaden nicht selber tragen muss. Und diese Art der Schäden ist schneller geschehen, als den Hausbesitzern lieb ist. Ein Unwetter reicht oft aus, dass sich Dachziegel lösen und dann nicht nur das Dach „undicht“ wird, sondern dieser Ziegel auch sonst noch erheblichen Schaden anrichten kann. Über die Gebäudeversicherung ist es aber kein Problem, dass die Kosten für die Reparaturen nicht selber bezahlt werden müssen. Der schlimmste Fall ist der, dass das gesamte Gebäude abbrennt. Dann wären die Menschen, die keine Gebäudeversicherung abgeschlossen haben, in ihrer Existenz gefährdet, da in dem Gebäude wohl bei den meisten Menschen das gesamte Kapital steckt. Die Gebäudeversicherung wird dann die Kosten übernehmen, die anfallen werden, damit das Gebäude, wenn möglich, wieder aufgebaut werden kann, oder aber wird die Versicherungsgesellschaft eine Zahlung leisten, der dem Wert des Gebäudes entspricht, damit die Menschen sich nach einer neuen Bleibe umsehen können.
Zusätzlich zu den drei Deckungsvarianten bieten die Gebäudeversicherungen auch den Einschluss der Elementarschäden an. Dieses kann eine Überschwemmung oder auch eine Lawine sein, die am Gebäude einen Schaden verursacht. Viele Menschen verzichten wegen der Kosten auf diesen Zusatz und auch deshalb, weil sie das Risiko als zu gering einschätzen, aber dieser Zusatz kann sehr wichtig sein. Wem sein Eigentum lieb ist, der sollte alle Deckungsvarianten in die Gebäudeversicherung aufnehmen, denn nur so kann eine weitreichende Absicherung erzielt werden.
Wichtig ist es, dass die Leistungen und auch die Bedingungen der einzelnen Anbieter vorher verglichen werden, damit der beste Schutz für das Gebäude gefunden werden kann. So können Leistungseinschränkungen und Ausschlüsse vermieden werden, die bei einigen Anbietern leider immer wieder zu finden sind.