Kfz Versicherung Vergleich für 2015

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Bei der Kfz-Versicherung gibt es ab 2015 wieder Neuerungen, die sich auf die Fahrzeugtypen beziehen. Denn Fahrzeuge, die häufig in den Unfallstatistiken auftauchen oder öfters in eine Werkstatt müssen, erhalten eine höhere Typklasse. 

Durch das Hochstufen werden zum Jahreswechsel gegebenenfalls höhere Prämien fällig, nachdem der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft für 2015 die neue Typklassenstatistik veröffentlichte. 

Demnach wird jedes Siebte zugelassene Fahrzeug in Deutschland in der Kfz-Haftpflichtversicherung heraufgestuft. 

Der Versicherungsnehmer wird somit mit einer höheren Prämie belastet. Denn bei der Berechnung der Versicherungsprämien wird die Typklasse des Fahrzeugs zum Teil mit berücksichtigt.
Ein weiterer Faktor für die Berechnung der Kfz-Haftpflichtversicherung ist die vom GDV veröffentliche Regionalstatistik. Autofahrer in deutschen Großstädten und Teilen von Bayern müssen gemäß dieser Statistik deutlich mehr Geld bezahlen. Die Schadens- und Unfallbilanz wird in den Regionalklassen je nach Ort dargestellt und spiegelt die Schadensbilanz der unterschiedlichen Regionen wider.
Die Typklassenstatistik wertet Informationen für die unterschiedlichen Automodelle aus. Zusätzlich werden in der Kaskoversicherung Faktoren wie Diebstahlsicherheit, Glasschäden und Fahrzeugbrände für die Einstufungen herangezogen. 

Die Kfz-Haftpflichtversicherung verfügt über 16 Typklassen, die sich von 10 bis 25 unterteilen. 

Bei der Teilkaskoversicherung gibt es 24 Stufen von 10 bis 33.

Die Vollkaskoversicherung umfasst 25 Stufen von 10 bis 34. 

Was bei der Kfz-Versicherung beachtet werden sollte

Die Kfz-Haftpflichtversicherung sollte über eine möglichst hohe Deckungssumme verfügen. Denn bei einem Unfall mit Personenschaden kann es darauf hinauslaufen, dass der Autofahrer eine lebenslange Rente an den Verletzten zahlen muss. Ist die Summe zu niedrig angesetzt, wird der Unfallverursacher persönlich herangezogen. 
Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestsumme bei Personenschäden liegt bei 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden bei 1,12 Millionen und bei Vermögensschäden bei 50.000 Euro. 
Es wird aber von Versicherungsexperten dazu geraten, den Höchstbetrag auf 100 Millionen aufzustocken, um alle Eventualitäten abzusichern. Bei der Prämie sind die Unterschiede nicht sehr groß.

Bei Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Die Assekuranzen können die Verträge frei gestalten, woraus sich eine Vielfalt von Tarifen und Sonderkonditionen ergibt. 
Im Kfz Versicherung Vergleich sollte darauf geachtet werden, dass keine Werkstattbindung enthalten ist. Autofahrer, die nach einem Versicherungsvergleich die Kfz-Versicherung wechseln möchten, sollten sich vom alten Versicherer schriftlich bestätigen lassen, welche Schadensfreiheitsklasse dem neuen Versicherungsunternehmen gemeldet wird. Sogenannte Rabattretter helfen auch bares Geld zu sparen. Diese Option wird nur noch in Altverträgen geboten und verhindert eine Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse nach einem Unfall. Vor einer Kündigung des Altvertrags sollte geschaut werden, ob diese Option enthalten ist.

Kfz-Versicherungen im Versicherungsvergleich

Im Internet werden unterschiedliche Vergleichsrechner präsentiert, die dem Nutzer schnell und einfach bei der Suche nach der passenden Versicherung helfen. 

Nachdem die Angaben über das Fahrzeug, die Typklasse und die Regionalklasse gemacht wurden, sucht der Vergleichsrechner die passenden Angebote kostenlos heraus. Zusätzlich werden Spartipps bereitgestellt.
In einer übersichtlichen Liste findet der Nutzer Versicherungsangebote, die individuell auf seine Ansprüche zugeschnitten sind. Neben Kundenbewertungen des jeweiligen Tarifs kann direkt online die Kfz-Versicherung abgeschlossen werden. 


Einen Vergleichsrechner für die Kfz-Versicherung und weitere Informationen finden Sie auf  https://www.kraftfahrtversicherung.org/