Zahnzusatzversicherungen im Vergleich

Trotz aller Pflege und regelmäßiger Kontrolle beim Zahnarzt kann es passieren, dass ein Zahn ersetzt werden muss. Da Zahnlücken nicht nur ein kosmetisches Problem sind, muss ein künstlicher Zahn her. Zahnersatz ist allerdings teuer, und die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur einen Teil der Gesamtkosten, den sogenannten Festzuschuss. Dieser bemisst sich an der Regelversorgung: Es geht nur um die medizinisch notwendige Zahnersatzleistung, also dem Zweck angemessen. Kosmetische Prämissen oder auch komfortablere Lösungen, wie zum Beispiel ein Implantat statt einer Brücke, werden nicht erstattet. 
Während der Ersatz eines Zahnes ca. 1500 Euro kostet, übernehmen die Kassen nur ungefähr die Hälfte davon. Der Fehlbetrag geht zu Lasten des Patienten. Regelmäßigen Zahnarztbesuch belohnen die Krankenkassen mit einer bis zu 30 prozentigen Erhöhung des Festzuschusses.


Warum sich eine Zahnzusatzversicherung lohnen kann


Wer sich vor den hohen Kosten einer modernen Zahnbehandlung schützen will, sollte eine gute Zahnversicherung abschließen. Diese Versicherungen übernehmen im besten Fall die verbleibenden Kosten, also jene, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet werden. Allerdings leistet eine gute Zahnzusatzversicherung auch für die professionelle Zahnreinigung, Implantate und Inlays. Selbst Leistungen wie Fissurversiegelung und Kieferorthopädie können versichert werden.


Worauf ist beim Abschluss einer Zahnversicherung zu achten?


Viele Versicherungen limitieren die Leistungen in den ersten Versicherungsjahren sehr stark. Hier sollte der Verbraucher auf Verträge achten, die kurze Wartezeiten und eine akzeptable Leistung auch in den ersten fünf Jahren bieten. Wichtig ist zudem, dass die Versicherung auf ihr Kündigungsrecht verzichtet, das ihr sonst innerhalb der ersten drei Jahre zustünde. Optimal wäre es zudem, wenn die Zahnversicherung auch dann Kosten übernimmt, wenn die Krankenkasse nicht in Vorleistung geht oder generell diese Leistung nicht zahlt.