So schützen Sie sich vor Betrug im Internet

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Täuschend echte Betrugs-Mails entlocken ihren Opfern sensible Informationen. Zum Glück lassen sich unseriöse Anschreiben gut erkennen

Sehr geehrter Kunde, um Angriffen vor Hackern vorzubeugen, müssen wir unsere Kunden bitten, ihre Passwörter zu aktualisieren.“ 

Was wie ein seriöses Anschreiben klingt, ist in Wahrheit ein Betrugsversuch.

Pishing“ nennt sich die Methode, mit der Kriminelle an Daten gelangen wollen. Die Täter sitzen oft im Ausland und räumen mit fiesen Methoden Bankkonten leer. Im Schnitt ergaunern sie bei jedem Angriff rund 4 500 Dollar.

Wichtigste Regeln:
  1. Vertrauen Sie weder Logos noch seriös klingenden Absendern – die können gefälscht werden.
  2. Verdächtig sind Rechtschreibfehler im Anschreiben, unpersönliche Anreden („Sehr geehrter Kunde“) oder Mails in einer fremden Sprache.
  3. Pishing-Betrüger arbeiten mit der Angst der Opfer.
    Sie täuschen akuten Handlungsbedarf vor ( „Wenn Sie nicht bis zum Tag X Ihre Daten eingeben, wird Ihr Konto gesperrt“) und fordern Sie dazu auf, einem Link zu folgen oder einen Anhang zu öffnen.
Wichtig:
  • Antworten Sie nicht auf die Mail. Dadurch erfährt der Absender, dass Ihre E-Mail-Adresse gültig ist, und der Wert Ihrer Daten steigt entsprechend.
  • Sollten Sie unsicher sein, ob es sich um ein seriöses Unternehmen handelt, kontaktieren Sie es telefonisch und fragen Sie nach.
  • Senden sie die Pishing-Mail an den Anbieter, dessen Name missbraucht wird, und an die Verbraucherzentrale weiter.
  • Achten Sie darauf, immer ein aktuelles Antivirenprogramm auf dem Rechner zu haben. Es fischt die meisten Viren ab, die Ihnen per Mail zugeschickt werden.