Freundschaftsdienste ohne Risiko


Ein Nachbar hilft beim Renovieren der Wohnung. Dabei stößt er an eine Jugendstilvitrine und beschädigt sie. Ein Fall für die Privat-Haftpflichtversicherung?
Generell gilt zwar die gesetzliche Regelung, wonach man für Schäden, die man Dritten zufügt, verantwortlich ist.
Um nachbarschaftliche Hilfe nicht mit der Androhung etwaigen Schadenersatzes zu belasten, hat der Gesetzgeber die "Gefälligkeitsschäden" davon ausgenommen.


Was ist ein Gefälligkeitsschaden?

Das sind Sachschäden, die jemand einem Dritten bei Gefälligkeiten wie Nachbarschaftshilfe oder Hilfe unter Freunden zufügt. Dafür kann er nicht immer haftbar gemacht werden und muss somit auch keinen Schadenersatz leisten. Die Privat-Haftpflichtversicherung ist außen vor, der Geschädigte bleibt auf seinen Kosten sitzen.

Frank Manekeller, Leiter des Bereichs Haftpflicht-, Unfall-, Sach-Schaden der HDI Versicherung AG: "Solche Schäden, auch wenn sie häufig nicht besonders kostspielig sind, können Auslöser ernsthafter Streitigkeiten und Zerwürfnisse unter Nachbarn und Freunden sein." Um dem zu entgehen, zahle der Verursacher den Schaden häufig aus der eigenen Tasche. Dies, so Manekeller, sei aber nicht die ideale Lösung, vor allem nicht, wenn ein größerer Schaden entstanden sei.

Für Abhilfe sorgt eine Privat-Haftpflichtversicherung, die Sachschäden durch Gefälligkeiten einschließt. Sie tritt auch ein, wenn in einem solchen Fall kein rechtlicher Anspruch auf Schadenersatz besteht.

An diesem Beispiel wird deutlich, warum ein Versicherungsvergleich für die Privat-Haftpflichtversicherung durchaus sinnvoll ist, zum Beispiel auf  www.billige-haftpflichtversicherung24.de/ oder direkt hier:


Bildnachweis: djd/HDI Versicherung AG/thx