Krankmeldung beim Arbeitgeber

Die Krankheitswelle hat seit Wochen Deutschland fest im Griff. Auch wenn Arbeitnehmer mit Schniefnase, Husten und Fieber im Bett liegen, müssen sie daran denken, bei ihrem Arbeitgeber eine Krankmeldung einzureichen. Aber wie meldet man sich richtig vom Job ab, damit es hinterher keinen Ärger mit dem Chef gibt?

Je früher um so besser

Der Arbeitgeber sollte so früh wie möglich über die Arbeitsunfähigkeit. Wenn möglich sollte ihm auch gesagt werden, wie lange man voraussichtlich arbeitsunfähig sein wird. Es reicht aus, das er über die Krankmeldung Bescheid weiß, an welcher Krankheit sie momentan leiden, geht dem Chef nichts an. 
Um den Chef nicht zu verärgern, ist es ratsam, ihn vor Abgabe des Krankenscheins über den Ausfall in Kenntnis zu setzen. Wer seinen Arbeitgeber zu spät informiert, riskiert eine Abmahnung.
Der Krankenschein vom Arzt sollte definitiv per Post an den Arbeitgeber verschickt werden – manche Arbeitgeber verlangen sogar bereits ab dem ersten Krankheitstag ein Attest vom Arzt. 
Wer, obwohl er sich bester Gesundheit erfreut, einen Krankenschein einreicht, kann gekündigt oder fristlos entlassen werden.

Krank im Urlaub

Wer im Urlaub erkrankt, sollte unbedingt den Arzt aufsuchen. Wenn dem Arbeitgeber ein ärztliches Attest vorliegt, bekommt man die „ausgefallenen“ Urlaubstage erstattet. Wichtig: Der Chef sollte bereits am ersten Tag der Erkrankung darüber informiert werden. Auch hier gilt es, das Attest schnellstmöglich vorzulegen.

Länger krank als vermutet?

Den Chef so schnell wie möglich darüber informieren, am besten telefonisch.
Wer nicht so lange krankgeschrieben wurde, muss erneut zum Arzt, um eine weitere Krankmeldung zu bekommen.