Für die Kinder sparen: aktuelle geeignete Anlageformen

Nicht nur erwachsene Anleger sind derzeit teilweise verzweifelt auf der Suche nach Investments, die noch eine einigermaßen akzeptable Rendite versprechen. Unter anderem stellt sich seit geraumer Zeit auch für Eltern die Frage, auf welche Art und Weise am besten für die Kinder gespart werden kann und welche Anlageformen dazu momentan überhaupt noch geeignet sind. Am Finanz- und Versicherungsmarkt gibt es wenige Produkte, die speziell für Kinder zum Sparen bzw. Vermögensaufbau oder als Kapitalanlage geeignet sind.

Leider ist es zudem so, dass manche dieser wenigen Produkte zwar vielversprechend sind, jedoch relativ wenig halten können.
Zu nennen ist hier beispielsweise die Ausbildungsversicherung, bei der es sich um eine spezielle Variante der Lebensversicherung handelt. Dieses Versicherungsprodukt wird von vielen Versicherungsgesellschaften als nahezu ideal für Kinder angeboten, da die Versicherungssumme beispielsweise mit Beginn einer Ausbildung fällig wird. Allerdings leidet auch die Ausbildungsversicherung unter dem gleichen Problem wie alle Varianten der Kapitallebensversicherung, nämlich eine in der letzten Zeit deutlich gesunkene Rendite. Immer mehr Experten halten dieses Produkt nicht mehr für empfehlenswert, sodass sich Eltern nach besseren Alternativen umsehen sollten.


Sparbuch hat ausgedient, ETFs Fonds werden empfohlen


Eine weitere Anlageform, die über viele Jahrzehnte hinweg das Produkt schlechthin war, wenn Eltern für ihre Kinder sparen wollten, ist das Sparbuch. Vor allem aufgrund der indiskutabel niedrigen Zinsen ist eine solche Anlageform derzeit nicht mehr empfehlenswert. Es gibt allerdings nach wie vor Anlage- und Sparformen, die insbesondere zum Sparen für Kinder bestens geeignet sind. Zu nennen sind hier beispielsweise die ETF-Fonds, die von immer mehr Anlegern und Sparern in Anspruch genommen werden. Die speziellen Indexfonds zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie mit relativ geringen Gebühren belastet sind. Aufgrund der breiten Steuerung gibt es zudem gerade auf langfristige Sicht betrachtet eine relativ hohe Sicherheit. Dies ist bei einem Investment für Kinder natürlich zu berücksichtigen. Wer also beispielsweise 100 Euro im Monat über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren für seine Kinder ansparen möchte, der ist aktuell sicherlich mit den am Markt angeboten ETF-Fonds bestens bedient.