Änderungen bei KFZ-Versicherung ab 01. Januar 2016

Jedes sechste Auto, das in Deutschland zugelassen ist, erfährt bei der KFZ-Versicherung im Jahr 2016 eine Hochstufung. Für welches Auto der Beitrag steigt, offenbart die aktuelle Typklassenstatistik. Wenn Sie ein Modell fahren, mit dem in den letzten drei Jahren laut Statistik oft Unfälle verursacht wurden oder das häufig in eine Werkstatt musste, sind Sie wahrscheinlich von einer Beitragserhöhung betroffen, die sich aus der Typklassenänderung ergibt.


Die Typklasse als entscheidendes Tarifmerkmal

In Deutschland sind ungefähr 26.000 Fahrzeugmodelle zugelassen, die sich in Kasko- und Haftpflichtversicherung in 65 unterschiedliche Typklassen aufteilen. Welches Modell in welche der Klassen gehört, ist abhängig von seiner Unfall- und Schadensbilanz.
Es gilt: Je weniger Fahrzeughalter für ihren Fahrzeugtyp entschädigt werden mussten, desto niedriger ist die Typklasse und desto weniger kostet die KFZ-Versicherung. Umgekehrt kostet die Versicherung mehr, desto höher die Anfälligkeit für Schäden war.

Es gibt in der Auto-Haftpflichtversicherung 16 Typklassen (10-25). In der Teilkaskoversicherung gibt es 24 (10-33) und in der Vollkasko 25 (10-34) Typklasseneinstufungen.


Haftpflichtversicherung: Umstufungen

Diese Autotypen wurden um zwei Typklassen herabgestuft:
  • Audi A3 Sportback 1.6 TDI
  • Ford B-Max 1.0
  • Mitsubishi Outlander 2.0
  • Nissan Qashqai 1.6 DCI
  • Opel Mokka 1.6


Die größten Sprünge bei den Hochstufungen gab es beim
  • Mercedes Benz C 180 (+3) und
  • Kia Carens 1.6 (+2).


Umstufungen bei Teilkaskoversicherungen

Die Veränderungen für das Jahr 2016 sind bei Kaskoversicherungen größer:
Laut Statistik werden sowohl in der Teil- als auch in der Vollkaskoversicherung ungefähr 45 %  der zugelassenen Fahrzeug neu eingestuft. Fast 5,3 Millionen PKW mit Teilkaskoversicherung werden niedriger klassifiziert, als es im laufenden Jahr der Fall war.

Hochgestuft wurden hier zum Beispiel:

  • JLR Range Rover Sport 3.0 TD (+5),
  • Lexus RX 450 Hybrid (+4) und
  • Kia Carens 1.6 (+2).


Andersklassifizierung bei der Vollkaskoversicherung

Hier werden fast 800.000 PKW höher eingestuft. Umgekehrt rutschen ungefähr 8,6 Millionen Autos mit Vollkaskoversicherung auf eine niedrigere Stufe.

Die größten Veränderungen gab es bei folgenden Autos:

  • Mazda 3 FLH 2.0 (+5)
  • Kia Carens 1.6 (+2)
  • BMW 420D Coupé (+2)
  • Nissan Qashqai 1.6 DCI (-4)
  • Subaro Forester 2.0 D (-3)
  • Opel Mokka 1.6 (-3)
  • Seat Leon 1.4 TSI (-3)


KFZ-Versicherung: Änderungen in den Regionalklassen

Bei der aktuellsten Regionalklasseneinteilung ändert sich für 65 % der Autobesitzer nichts.
20 % der Autofahrer profitieren von einer günstigeren Regionalklasse, 15 % wurden herabgestuft. Bei den Teil- und Vollkaskoversicherungen ändert sich nur wenig: Für jeweils fast 90 % der Versicherten ändert sich nichts.


Auf jeden Fall empfehlenswert: KFZ-Versicherungsvergleich


Wer trotz oder gerade wegen der Veränderungen sparen möchte, sollte seine Autoversicherung mit anderen Offerten vergleichen. Häufig lassen sich dadurch hohe Beträge sparen. Ein solcher Vergleich ist einfach und dauert nur wenige Augenblicke. Um noch mehr Zeit zu sparen, halten, sollten die Postleitzahl und optional der Fahrzeugschein bereitgehalten werden. Die Postleitzahl ist notwendig, weil die Beitragshöhe je nach Wohngegend schwanken kann. Mit dem Fahrzeugschein ist der KFZ-Versicherungsvergleich noch einfacher: Das Fahrzeugmodell lässt sich unkompliziert ermitteln. Natürlich ist es auch möglich, die erforderlichen Informationen manuell einzugeben. Wenn dann noch die notwendigen Informationen zur Fahrzeugnutzung, zum Versicherungsnehmer und zum Versicherungsschutz eingegeben wurden, ist die Auflistung der infrage kommenden Versicherungen schon in Sichtweite.


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