Beim Versicherungsschutz auch im Winter nicht ins Schleudern kommen


Selten genug sorgt der Winter bei uns für weiß gepuderte Schneelandschaften. Wenn es aber einmal soweit ist, kommen nicht nur Kinder auf ihre Kosten. Rodeln macht Spaß - und selbst das vermeintlich lästige Schneekehren lässt sich in ein kurzweiliges Erlebnis für die ganze Familie verwandeln. Dabei sollten Kinder wie Erwachsene allerdings gut auf sich aufpassen. Ein Fehltritt auf dem vereisten Gehweg oder ein Ausrutscher mit dem Fahrrad kann schmerzhafte Folgen haben, zudem verletzen sich jedes Jahr Tausende mit dem Schlitten oder auf Skiern.



Die kalte Jahreszeit bietet also zu Recht Anlass, sich über eine Unfallversicherung zu informieren. Dafür nutzen viele Deutsche auch immer öfter das Internet. Der aktuellen Studie "Webcheck Finanzfragen" zufolge suchen Verbraucher bis zu 98.000 Mal pro Monat online Rat zur Absicherung von Freizeitunfällen. "Viele wissen nicht, dass die gesetzliche Unfallversicherung für diese Art von Unfällen nicht eintritt", erläutern die Finanzexperten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG).


Informationsbedarf ist groß


Darüber hinaus scheint der Informationsbedarf der Verbraucher groß zu sein: Welche Versicherungen grundsätzlich für die Familie wichtig sind, wird rund 466.000 Mal im Monat recherchiert. Doch bei der Online-Suche ist Vorsicht geboten. Die Studie kommt zu dem Resultat, dass knapp die Hälfte der Finanzinformationen im Netz nur befriedigend oder sogar schlecht ausfällt. Dies bestätigt das unabhängige Institut ibi research und empfiehlt, den Informationen aus dem Internet nicht unkritisch zu folgen. Da sich Details im persönlichen Gespräch ohnehin besser klären lassen, sollten Familien die Beratung durch einen Vermögensberater nutzen. Gerade jetzt ist der Versicherungsschutz zu überprüfen, da im Winter das Risiko von Unfällen steigt.


Familie vor Risiken des Winters schützen


Schmerzen und blaue Flecken kann eine Versicherung zwar nicht verhindern - aber die finanziellen Folgen eines Unfalls erheblich abmildern. Die Bedeutung einer privaten Unfallversicherung wird oft unterschätzt, bestätigen die DVAG-Vermögensberater: "Bei schweren Wintersport-Unfällen mit dauerhaften körperlichen Einschränkungen können schnell fünfstellige Kosten entstehen. Die Folgen reichen bis hin zu Umbauten in der Wohnung, etwa im Badezimmer oder weil ein Treppenlift installiert werden muss." Wer einen Winterurlaub plant, ist zudem mit einem zusätzlichen privaten Auslandskrankenschutz gut beraten. Zwar besteht für gesetzliche Krankenversicherungen innerhalb Europas eine Leistungspflicht. Rettung, Bergung und Krankenrücktransport, etwa nach einem Skiunfall, sind jedoch häufig nicht eingeschlossen.


Regelmäßiger Check


Die Geburt eines Kindes, der Hausbau, der Start in die Selbstständigkeit: Veränderungen machen das Leben bunt. Jede Phase ist durch Herausforderungen geprägt, gerade finanziell. Die Experten der DVAG etwa empfehlen, Finanzen und Versicherungen regelmäßig zu prüfen. Das Internet kann für erste Informationen hilfreich sein. 

Bei gravierenden Änderungen oder langfristigen Finanzentscheidungen empfiehlt sich aber die Beratung durch einen Experten:

  • wenn sich Nachwuchs ankündigt
  • wenn sich das Einkommen spürbar verändert
  • wenn eine Immobilie ge- oder verkauft werden soll
  • wenn eine Erbschaft die Vermögenssituation verändert
  • wenn Kinder in Ausbildung oder Studium wechseln
  • wenn der Ruhestand finanziell abgesichert werden soll.



Foto: djd/DVAG/thx