Mit einem Fahrradschutzbrief bleiben Radler in jedem Fall mobil

Gerade in der warmen Jahreszeit steigen viele Deutsche gerne aufs Fahrrad - ob für eine Mountainbike-Tour mit Freunden in den Bergen, den Wochenendausflug mit der Familie zum Baggersee oder den täglichen Weg zur Arbeit: Bei einem Unfall oder einer Panne kann der Fahrradspaß ein jähes Ende finden. Was tun, wenn die Sattelstütze bricht, der Schaltzug reißt oder der Motor des E-Bikes streikt und man nicht mehr weiterkommt? Abhilfe kann hier beispielsweise eine Pannen- und Unfallhilfe bieten.



Mobile Pannenhilfe vor Ort


Mit einem Fahrradschutzbrief, wie er beispielsweise ab 1. Mai bei der DEVK für 9,60 Euro Jahresbeitrag angeboten wird, können Radler bei technischen Problemen mit ihrem Drahtesel über die 24-Stunden-Hotline Tag und Nacht schnelle Hilfe anfordern. Kleine Defekte repariert die mobile Pannenhilfe direkt vor Ort - auch im europäischen Ausland. Für Ersatzteile fallen keine Kosten an. Ist eine sofortige Reparatur nicht möglich, kann das Rad meist zur nächsten Werkstatt gebracht werden. Bei Bedarf wird etwa eine Übernachtung bezahlt, ein Leihfahrrad zur Verfügung gestellt, oder auch die Weiterfahrt für den Radler zum Zielort beziehungsweise der Rücktransport zum Wohnort organisiert. Ausführliche Informationen gibt es unter www.devk.de.

Entschädigung bei Fahrraddiebstahl


Noch ärgerlicher als eine Panne ist der Diebstahl des Fahrrads. Und das kommt gar nicht so selten vor: Jedes Jahr werden allein in Deutschland rund 335.000 Räder gestohlen - die Aufklärungsrate ist äußerst gering. Zwar sichern die meisten Radfahrer ihren Drahtesel mit einem Schloss, doch Fahrraddiebe hält das oft nicht ab. Wer Wert auf sein Fahrrad legt, sollte es daher ausreichend versichern. Beim Kölner Versicherungsanbieter etwa ist das Rad über die Fahrraddiebstahlversicherung künftig rund um die Uhr versichert. Werden Fahrradteile wie Lenker, Rahmen oder Sattel zum Beispiel bei einem Unfall beschädigt, ist das ein Fall für die Fahrradkaskoversicherung.


Das Fahrrad vor Dieben schützen


Wer ein hochwertiges Fahrrad besitzt, sollte in ein gutes Fahrradschloss investieren. Bügelschlösser etwa bestehen aus massivem Material und sind wohl die am meisten empfohlenen Fahrradschlösser. Dank des speziellen Schließmechanismus und ihrer Verarbeitung aus Stahl bieten sie einen hohen Widerstand für Diebe. Sehr sicher und vor allem praktisch sind sogenannte Faltschlösser. Sie können wie ein Zollstock kompakt zusammengefaltet werden und nehmen daher nicht viel Platz ein. Im Übrigen prüft die Stiftung Warentest regelmäßig Schlösser auf Sicherheit. Wer möchte, kann sein Rad bei der Polizei registrieren lassen. Dafür erhält es eine gut sichtbar angebrachte individuelle Code-Nummer, die eindeutig dem Besitzer zuzuordnen ist.